Hammerflügel "Walter" NEU IM PROGRAMM!



NEUPERT-Hammerflügel nach Anton Walter, Wien um 1795

Anton Walter (1752 – 1826) wurde im Württembergischen Neuhausen auf den Filderngeboren. Ende der 1770er Jahre zog er nach Wien, wo er im Ortsteil Leimgrube seine Klavierbauwerkstatt eröffnete.

Seine Hammerflügel erwarben sich schnell hohes Ansehen. Allgemeine Beachtung fand Anton Walter vor allem, als Wolfgang Amadeus Mozart 1782 von ihm einen Hammerflügel erwarb, der bis zu Mozarts Tod dessen hochgeschätztes Haus- und Konzertinstrument werden sollte. Der Hammerflügel wird heute in Mozarts Salzburger Geburtshaus aufbewahrt.

Johannes Schönfeld konnte somit 1796 in seinem „Jahrbuch der Tonkunst in Wien und Prag“ Anton Walter unbestritten als den berühmtesten Klavierbauer seiner Zeit bezeichnen.

Seine Hammerflügel zeichnen sich gegenüber den bis dato ebenfalls hochangesehenen Instrumenten des Augsburger Kollegen Johann Andreas Stein (1728 – 1792) durch einen fülligeren Klang aus, den Anton Walter dank der Verwendung größerer Hammerköpfe, eines stärkeren Saitenbezugs und entsprechender Stegmensuren erzielte.

J.C. NEUPERT wählte als Vorlage für seinen Nachbau den zwischen 1795 (J.H. van der Meer) und 1800 (M. Latcham) von Anton Walter gebauten Hammerflügel aus der heute im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Inv.-Nr. MINe 109) aufbewahrten Klavierhistorischen Sammlung NEUPERT.

 

Technische Angaben:

Klaviaturumfang 5 Oktaven und ein Ganzton F1 – g3

Untertasten Ebenholz, Obertasten Bein

Wiener Mechanik mit Einzelfängern

Saitenbezug F1 – a1 2-chörig, b1 – g3 3-chörig

2 Kniehebel (Forte Moderator)

Länge 219 cm, Breite 102 cm, Gewicht 98 kg